Die homöopathische Behandlung folgt dem Grundsatz Similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt, nach Hahnemann (1755-1843), dem Begründer der Homöopathie in Deutschland.

Die Homöopathie ist als eine Reiz-Reaktionstherapie zu verstehen. Das homöopathische Mittel setzt einen spezifischen Reiz, der Körper reagiert darauf mit einer Mobilisation der Selbstheilungskräfte und dadurch der Wiederherstellung des eigenen, gesunden Gleichgewichts.

Als homöopathische Mittel werden pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen in unterschiedlich potenzierter Form genutzt. Das Wirkspektrum einer Substanz lässt sich durch Arzneimittelprüfungen am Gesunden feststellen. Durch die Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels kann laut Hahnemann eine “sanfte” (nebenwirkungsarme), “schnelle, gewisse und dauerhafte Heilung” erzielt werden.

Sowohl bei akuten, z.B. grippalen Infekten, Atemwegsinfekten, Ohrenschmerzen, Infekten des Magen-Darm-Traktes, wie auch bei chronischen Erkrankungen, z.B. Erschöpfungszuständen, Infektanfälligkeit, Allergien, Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, chronischen Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Migräne findet die Homöopathie erfolgreich Anwendung.

Bei chronischen Erkrankungen bedarf es einer konstitutionellen Behandlung, deren Grundlage eine Erstanamnese über ca. 1-1,5 Stunden mit anschließender Ganzkörperuntersuchung bildet. Die folgenden Anamnesen und Untersuchungen werden erfahrungsgemäß je nach Verlauf der Genesung bis zu einer halben Stunde dauern und in mehrwöchigen Abständen stattfinden.

Allgemein gilt bei einer homöopathischen Behandlung zu beachten: Dauer der Erstanamnese Erwachsener ca. 1,5 Stunden, bei einem Kind ca. 1 Stunde. Die Folgeanamnese je ca. 1/2 Stunde. Keine Zinkssalbe, keine Behandlung mit Kortison, Benachrichtigung bei Behandlungen mit Antibiotika. Kein Kaffee, Campher, Menthol.

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