Ausleitende Verfahren – diese sehr alten Behandlungsmethoden, die in unterschiedlichen Ausformungen überall auf der Welt bekannt sind, beruhen darauf, dass Flüssigkeit, die sich im Organismus aufgestaut bzw. angesammelt hat, dort wieder abgezogen wird. Eine solche Behandlung führt häufig zur schnellen Entlastung und damit zur Linderung der Beschwerden. Mit der angesammelten Flüssigkeit können auch Schlacken und Gifte ausgeschieden werden. Diese Ausscheidung kann auf natürlichem Wege über die Verdauung erfolgen, so wie bei der Amalgam- und Schwermetallausleitung, aber auch durch die Haut, wie beispielsweise beim Schröpfen und beim Baunscheidtieren. Hierbei wird die Haut mit dem „Baunscheidt-Gerät“ ganz leicht und schmerzfrei angeritzt. Danach wird auf die betreffende Hautpartie ein besonderes Öl aufgetragen, das die Haut zusätzlich erwärmt. Das Bindegewebe wird sehr gut durchblutet, wodurch es zur gewünschten Entgiftung bzw. Entschlackung kommt. Meistens bilden sich dabei Hautquaddeln, die nach einigen Tagen wieder verschwunden sind.